Lady Sabrina & Lord Luca

Eigentlich ist es schon seit Jahren klar, doch jetzt sagen wir noch offiziell "Ja" 

♥♥

Lady Sabrina - 
eine schottische Liebesgeschichte

Es war im Frühsommer des Jahres 2012 als Lady Sabrina – angeborene Müller -  das erste Mal auf Lord Luca MacBasciu traf. Die liebliche Schwester von Sabrina – Valerie von Müller gab gerade eine Festlichkeit in ihrem Wohnsitz als Lord – angeheitert wie ein trinkfestes Frauenzimmern hereintorkelte. Er schaute sich um und setzte sich an den verfügbaren Platz neben Lady Sabrina. Gleich begann er eine simple Unterhaltung mit ihr. «Na du – wer bisch denn du?». Wie konnte er es wagen, dachte Lady Sabrina. Sein Cherry Atem drang ihr entgegen.

Je später der Abend – je mehr floss auch bei Lady Sabrina der kühle Cherry die trockene Kehle hinunter. Nach bis nach verliessen immer mehr Gäste die Festlichkeiten, bis nur noch der harte Kern anwesend war. Lord Luca erzählte mit einem wehmütigen Blick, dass er dieses Jahr auch gerne die Musikfestspiele des Gampel besuchen würde, jedoch seine Weggefährten zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend sein können. Schnell brachte Andi von Mörker – einer der Gefährten von Luca ein « Wie wäre es wenn du mit dem Weibsvolk Sabrina & Valerie die Festlichkeiten besuchen würdest?». Da der Cherry floss und auch Lady Sabrina mittlerweile die moralischen Prinzipien ihrer Eltern vergass, sagte sie ohne zögern «Okay – wieso nöd».

Die Wochen vergingen und die Festlichkeiten des Gampel rückten immer näher. So beschlossen Lady Sabrina von Müller & Lord Luca MacBasciu, dass es nun an der Zeit ist anderweitigen Festlichkeiten zu ersuchen um probetechnisch in Erfahrung zu bringen ob ein gemeinsamer Besuch des Gampel in Angriff genommen werden kann. Da dieser Probelauf als erfolgreiche abgestempelt wurde, beschlossen die beiden, dass nun eine gemeinsame Freundschaft angebracht wäre. Lord Luca brachte ein, dass er auch eine engere Beziehung in Betracht ziehen würde, doch Lady Sabrina erübrigte kühl «Nein Danke, du bist etwas zu jung für mich». So verging die Zeit, die Festlichkeiten des Gampel wurden erfolgreich absolviert und es entwickelte sich eine schöne und intensive Freundschaft die rund 2 Winter andauerte. 

Es war der 7. Februar 2014, als die beiden Freunde Lady Sabrina und Lord Luca einmal mehr einen wunderschönen gemeinsamen Tag mit viel Speis, Trank und eine grossen Portion Spass verbrachten. Als der Abend anbrach, sprach Lord Luca « Liebste Lady Sabrina – die Jahre sind vergangen – ich bin nun weiser und älter – was meinsch:  möchtsch mini Fründin si?». Lady Sabrina überlegte kurz: Ja, Lord Luca hat sich als Lebensgefährte die letzten Jahre bewährt, er ist ein treuer, fürsorglicher und ehrenwerter Weggefährte. Somit antwortete Sie «Okay – wieso nöd». Und so wurden nach 2 ½ Jahre Probezeit ein Liebespaar auf Lebenszeit.

Lord Luca - Geduldstang0 der Liebe

oder 

Wann zum Beelzebub machen sie endlich ernst? 
Und aus ernst wurde dann ein Nino, und dann noch ein Remo. 

 

Anmerkung des Autors: 

Diese Geschichte basiert leicht überspitzt auf wahren Begebenheiten. 


Anno Domini 2012. 

Es war ein lauer Frühlingsabend, als unser einsamer Protagonist zusammen mit seinem Gevatter Andrew Morker 

(Name wurde aus Datenschutzgründen geändert) in einem von vergorenem Gerstensaft geschuldetem, leicht die Synapsen verlangsamten Zustand auf dem Weg zu einer, in einer Kommune ähnlichen bunten Abend waren. 

Nach Ihrem beschwerlichen Weg dort angekommen, begrüssten Sie die dort hausenden Veranstalter dieser schicksalhaften Gala, die das Leben unseres einsamen Helden für die Ewigkeit massgeblich beeinträchtigen sollte. 

Nach einer Weile belanglosen Konfabulation mit diversen anwesenden Figuren, entschied unser einsamer Freund seinen geschmeidigen Leib auf den aussen Sitzplatz dieser dort anwohnenden zwecks Gemeinschaft zu bemühen, als ihm schon an der Pforte nach draussen den Anblick einer hellleuchtend strahlenden Göttin, die Augen aus seinem zum grösstenteils mit einem Hohlraum ausgestatteten Schädelknochen heraussprengte. 

Mit zitteriger Stimme, weichen Händen und schwitzenden Knien fragte er seinen Genossen, wer diese von Engel geschaffenen Lichtgestalt sei. 

Sein von Gerstenkaltschale getrübter Busenfreund starrte mit eisernen Blick in die trübe Runde und beantwortete die Ihm gestellte Frage mit einem angeborenen Sprachfehler, den nur er selbst hören konnte und er dieses Geheimnis nur seinen vertrautesten Plüschtieren anvertraute, dass das die in Jahren erfahrenere Schwester der hier hausenden Wirtin sei die unserem Tapferen Krieger schon bekannt war, er aber keinerlei Kenntnis darüber verfügte, das diese Ihm nicht unsympathische Bekanntschaft über eine derart bezauberndes älteres Schwesterherz in Ihrem Familienkreis ihr eigen nannte. 

Nachdem er sich einen kräftigen Schluck Mut zu Leibe geführt hatte, merkte er, ohne vorgewarnt zu werden, einen unfassbar starken Drang eine ihm sehr wichtige Entscheidung, die sein Leben dramatisch zu verändern vermag, in Angriff zu nehmen. 

 

Nach dem schlagartigen Platzschaffens in seiner Harnblase in der örtlichen Latrine, schlenderte unser unerschrockener Novize tapfer und mit erhobener Brust auf dieses Prachtweib zu. Es sollte für beide ein Treffen des Schicksals sein, das beide bis ans Ende Ihres für Sie zusammen bestimmten Endes niemals vergessen würden. 

Sein Adrenalinspiegel durchschlug die Stratosphäre, sein Herz raste mit zwölffacher Lichtgeschwindigkeit, sein Blut kochte, sein Cholesterinspiegel war etwas zu hoch, dafür waren seine Hämoglobinwerte hervorragend. 

Das war der Moment, der alles Entscheiden würde, sagte er sich selbst Mut einschmeichelnd. Sie sass auf einer Bank, vertieft in einem Gespräch, bei dem er erfolgreich nicht annähernd mitreden konnte, da ihm jegliche Informationen fehlten um was es sich bei diesem Dialog handeln konnte. Dieser Tatsache gegenüberstehend, versuchte er es trotzdem und sprach seinen für ihn erst seit 7 Minuten existierenden Schwarm an. 

 

„Hallo“ 

 

 stammelte er mit Zittriger Stimme in die Atmosphäre hinaus. 

Wie von einem japanischen Schnellzug erfasst, schlug die Realität mit einer solchen Wucht auf seine immernoch stark ausgeprägte und zu weiche Fontanelle ein, mit welcher unser kümmerlicher Recke von Ihr nicht mal im Ansatz wahrgenommen und ignoriert wurde, dass er vor Verzweiflung noch einen Letzten Versuch unternahm, sich auf Sie aufmerksam zu machen. 

Auch wenn er beim Versuch dabei elendig zu Tode kommen würde, es wäre es Ihm wert. Mit kämpferischen Gebaren holte er nun zur ultimativen Wortkombination aus, die keinem auch mit noch so viel Selbstsicherheit triefendem Weibsbild widerstehen kann. Sturzbäche an Schweiss schossen ihm in die Kimme, sein Kreislauf stand kurz vor dem totalen Ausfall. Sein Darm verknotete sich. Seine Ohren zappelten asymmetrisch umher. Nun war der Moment gekommen. Er wagte es nun Sie Endgültig zu erobern um danach voller Stolz sämtlichen Universen zu verkündend, dass diese Evastochter, Ihm nun für immer Verfallend, an seine Seite stehen (und manchmal sogar liegen) werde. 

 

„Na, Auch hier“ 

 

Ganze Planeten fielen ihm vom Herzen, nach dem er die bisher grösste Mutprobe seines Lebens bestanden hatte. Sein Lohn war ein kurzer Blick seiner Herzensdame, die eine Femtosekunde nicht zu überschreiten vermochte. Er fühlte sich wie der Froschkönig, und verliess beinahe wortlos mit seinem Leidensgenossen die schon in die Stunden gekommenen Sause. Näher würde er dem Glück nicht näherkommen, redete sich unser unsäglicher Narr selbst ein. 

Dass er damit wie mit vielen anderem Falsch lag, sollte sich ihm bald offenbaren. 

 

Lasset es ein paar Wochen gewesen sein, als unser Einfaltspinsel erneut mit seinem Kriegskameraden auf einer anderen angelegten Festlichkeit, seiner Angebeteten unverhofft vor Ihm mit Sirenengesang und Göttlichem Licht umhüllt in Erscheinung getreten war. 


 Mit schon an unglaubwürdig angrenzender Gleichgültigkeit, leitete Armors Pfeil unseren einfältigen Taugenichts wie auf unsichtbaren Schienen zu seiner Auserwählten. 

Diesmal wollte er zum trotz seiner kümmerlichen, ja schon zwanghaft lächerlichen Erscheinung, einen aufgeräumten, intelligenten, von elementar wissenden, mit allen Wassern gewaschenen und vor allem nüchternen Eindruck auf unsere Schillernde Dame vorgaukeln. 

 

Es verging kein Moment, der mit unserer subjektive Zeitwahrnehmung messbar gewesen sein könnte, in dem Sie sein stümperhaftes Schauspiel nicht umgehend durchschaute, liess es aber mit ausdauernder Beharrlichkeit 

über sich ergehen. 

 

Nach dem unser einstiger Nichtschwimmer wieder seinen ganzen Charme über den Platzt bis kurz vor seinen Zehenspitzen rieseln lief, gab Sie, unwissend ob Sie derselben Zunge wie unser wackerer Knabe mächtig sei, diesmal eine für Ihn kaum verständliche Antwort, da seine Ohren in der gleichen Zeit nicht mit Blut versorg wurden, da sich gegenwärtig sein kompletter Sanguis in den Füssen staute, damit er nicht stante pede vornüberkippte. Entgegen allen Erwartungen stolperten die beiden in einen geordneten Austausch von Worten, die ein Laie schon beinahe als Gespräch bezeichnen konnte. Nach Stunden, die den beiden wie Sekunden vorkamen, merkten sie schnell, dass sie ein gemeinsames Interesse für Harmonische Klänge hegten wie es zum Beispiel solch Minnegesang wie von Deichkind mit ihren Lyrischen Poesien, oder der Gedichts Kunst von Metallica oder den Kapellen artigen Klängen der Foo Fighters mit sich brachten. Nach erkennen dieser Erkenntnis, schmiedeten die beiden Komplizen kurzerhand einen gewieften Plan, um an Ihr erstes gemeinsames von noch vielen weiteren folgenden Freiluftmusikspielen beizuwohnen. 

 

Von da an waren unsere beiden Turteltauben kaum mehr voneinander zu trennen, auch wenn die Suppe der Zeit noch lange vor sich hin köcheln musste, bevor aus Ihrer Freundschaft eine Liebschaft wurde. Und zu was es letztendlich geführt hat, konnte dann jede*r*in aus Ihrem neu zusammengeführten Umfeld selbst Miterleben. 

 

Hiermit endet diese Erzählung, damit Ihr euch wieder um eure eigene bescheidene Existenz bemühen könnt. 

 

Aber die Geschichte von unseren beiden Liebestrunkenen ist noch nicht zu Ende, sondern geht nun in ein neues Kapitel über. 

 

Ende? 

 

Ja das Ende.